Wer schon mal ein Buch verfasst oder eine umfangreichere Abschlussarbeit geschrieben hat, der kennt die folgende Situation: Wochenlang sitzt man an zeitraubenden Recherchen, formuliert Saetze, Absaetze und ganze Kapitel. Schliesslich liest man den Text noch einmal durch und entdeckt Fehler ueber Fehler. Je oefter man liest, umso mehr Fehler scheint man zu finden. In manchen Faellen unterliegt dann das Ergebnis dem Termindruck. Das haengt im Grunde genommen auch mit einem Phaenomen des menschlichen Gedaechtnisses zusammen. Wenn man sich gedanklich auf den sachlichen Inhalt einer Arbeit fixiert,