| Startseite | Shop | zum Lifestyle Shop | zum Heizung-Badezimmer.com Shop | Branchen | Link | Toplisten | Mitglieder | Social Bookmarking Tool |
Artikel
Heute ist ein Beitrag von Scebs.com in der Sächsische Zeitung. Wir freuen uns auf eure Anmeldung.
Neue Internetplattform für die Oberlausitz
Von Thomas Mielke
Die Wiedereröffnung des Zittauer Stadtbades ist auf Video zu sehen. Paul Panzers Auftritt im November in der Görlitzer Kulturbrauerei wird angekündigt. Ein Strahwalder berichtet stolz über das diesjährige Oldtimertreffen. Landtagsabgeordneter Heinz Eggert gibt Einblicke in seine Gedankenwelt. Einheimische Firmen werben für ihre Produkte und Dienstleistungen. Das alles und noch mehr ist auf der im Februar gestarteten Oberlausitzer Internetplattform „Scebs" zu finden.
Fünf Jahre Vorbereitungen
Entworfen haben das Portal aus vielen Internetseiten der Berthelsdorfer Oliver Richter und seine Freunde. Seit fünf Jahren werkeln sie an Scebs. „Es hat mich gewurmt, dass fast alle meine Freunde weggegangen waren, der Kontakt abriss und es keine Plattform für uns gab", sagt der in Zittau arbeitende Inhaber einer Werbe- und einer Computerfirma, der zudem auf dem Klosterplatz Telefonverträge vertreibt.
Aus der Ursprungsidee eines Treffpunkts für Freunde im Internet und großen Vorbildern wie Google, Yahoo, MySpace und StudiVZ ist in Tausenden Arbeitsstunden und mit einem schmalen Budget eine Plattform von und für Oberlausitzer entstanden. Der Name Scebs hat zwei Bedeutungen. Zum einen erinnert er lautmalerisch an Skepsis. „Der eigenen Region gegenüber", sagt Oliver Richter. Diese wolle er mithelfen abzubauen, weil sie unberechtigt sei. Zum anderen vereint das Kunstwort die Bestandteile der Plattform. S steht für das Portal Scebs an sich, C für Community, E für Events, B für Branchen und S für Shopping.
Auf der Plattform können sich die Oberlausitzer zum Beispiel austauschen, Adressen finden, einkaufen, Musik hören. Tatsächlich sind laut Richter 80 Prozent aller Informationen im Portal aus der Region. Noch aber ist es im Aufbau begriffen. Deshalb sind einige Funktionen eingeschränkt oder kommen erst später hinzu. Eines Tages beispielsweise sollen Besucher auf Ankündigungsseiten für Konzerte auch Karten dafür kaufen können.
Scebs ist noch Hobby
Noch ist Scebs ein Hobby für den gelernten Medieninformatiker. Eines Tages aber will er davon leben. „Jetzt muss es Stück für Stück wachsen", sagt Oliver Richter. Je mehr Menschen mitmachen, desto interessanter wird es als Werbemarkt und desto mehr Firmen stellen ihre Angebote gegen Geld ein.
Bisher ist die Plattform 200000 Mal angeklickt worden. Bis zur Gewinnschwelle fehlen noch viele Nutzer. So viele wie bei Google und Co müssen es allerdings nicht sein. Schließlich ist Scebs ein Oberlausitzer und kein weltweites Portal.
www.scebs.de
auch in der SZ Online klick hier










